Maritime Intelligence from the Air

Sehen, was auf See wirklich passiert.

Eine ausdauernde fliegende Sensorplattform für maritime Lagebilder, Funkaufklärung, AIS-Verifikation und die Untersuchung von Jamming-, Spoofing- und anderen Anomalien.

10 hmögliche Flugdauer
2.99 mSpannweite
7 kgNutzlast
3×kooperativer Verbund

Persistent Maritime Awareness

Aus einzelnen Signalen wird ein belastbares Lagebild.

Die Plattform verbindet Funk-, Positions-, Bewegungs- und optische Informationen direkt dort, wo sie entstehen: über dem Einsatzgebiet.

Sie überwacht große Seegebiete über viele Stunden, erkennt auffällige Signale und Bewegungsmuster und kann bei Bedarf gezielt zu verdächtigen Positionen verlagert werden. Elektronisch ausgesendete Positionen lassen sich mit unabhängigen Sensorbeobachtungen abgleichen und verifizieren.

AISRFEO/IRGNSSSensorfusion
Drohne über Frachtschiffen und Tankern
Mobile Sensorik über dem Einsatzgebiet

One Platform. Multiple Sensors.

Erkennen. Abgleichen. Verifizieren.

Der operative Mehrwert entsteht durch die Korrelation unabhängiger Datenquellen – statt durch die isolierte Betrachtung eines einzelnen Sensors.

Schaubild zur Sensorfusion aus RF, AIS, GNSS und EO/IR
Unabhängige Sensorquellen werden zu einem gemeinsamen maritimen Lagebild korreliert.
RF

RF & Signal Intelligence

Erfassung relevanter Funkaktivität und räumlich-zeitliche Einordnung auffälliger oder unbekannter Emissionen.

AIS

AIS & Vessel Tracking

Empfang von AIS-Daten, Analyse von Schiffsbewegungen und Abgleich gemeldeter Positionen mit weiteren Beobachtungen.

EO

Optische Verifikation

Kamera- und EO/IR-Sensorik kann Kontakte unabhängig bestätigen und elektronische Positionsangaben mit der realen Situation vergleichen.

GNSS

GNSS Integrity

Untersuchung auffälliger GNSS-Situationen und möglicher Jamming- oder Spoofing-Ereignisse im maritimen Umfeld.

AI

Anomaly Detection

Widersprüche zwischen Signalen, Bewegungen und beobachteten Positionen werden sichtbar und können gezielt priorisiert werden.

COP

Common Operating Picture

Mehrere Sensorinformationen und Plattformen lassen sich zu einem gemeinsamen, dynamischen maritimen Lagebild zusammenführen.

AIS & Optical Verification

Elektronische Position trifft beobachtete Realität.

Eine ausgesendete Position ist ein Datenpunkt – keine Garantie. Die Plattform kann elektronische Angaben mit unabhängigen Beobachtungen aus der Luft abgleichen.

Werden AIS-, GNSS- oder andere Positionsinformationen mit einem tatsächlich erkannten Kontakt korreliert, werden räumliche Widersprüche unmittelbar sichtbar. So lassen sich verdächtige Positionssprünge, unplausible Tracks oder mögliche Spoofing-Situationen priorisieren und gezielt untersuchen.

Elektronische Meldung→ Unabhängiger Sensorabgleich→ Verifizierte Situation
Grafik zum Abgleich einer gemeldeten AIS-Position mit der tatsächlich beobachteten Schiffsposition
Konzeptdarstellung: Elektronisch gemeldete Position und unabhängig beobachteter Kontakt werden miteinander verglichen; Abweichungen werden als Anomalie sichtbar.
CarryAir Plattform in mehreren Ansichten

The Airborne Sensor Node

Ausdauer trifft Nutzlast und Mobilität.

Die CarryAir-Basis verbindet Starrflügler-Effizienz mit VTOL-Flexibilität und bietet Raum für umfangreiche Elektronik und missionsspezifische Sensorik.

  • Bis zu 10 Stunden Flugdauer mit Hybridantrieb
  • Bis zu 7 kg Nutzlast und 60 Liter geschütztes Nutzlastvolumen
  • 2,99 m Spannweite und kompakte Transportlogistik
  • Sechs dedizierte Hubrotoren für VTOL und Redundanz
  • Missionsspezifische Integration von RF-, AIS-, EO/IR-, GNSS- und Kommunikationssystemen

Distributed Airborne Sensing

Drei Plattformen. Ein verteiltes Sensornetzwerk.

Mehrere räumlich getrennte Drohnen können dasselbe Signal aus unterschiedlichen Positionen beobachten und ihre Messungen gemeinsam auswerten.

Schaubild zur kooperativen Peilung einer Signalquelle mit drei Drohnen
Drei räumlich getrennte Plattformen liefern unterschiedliche Peilrichtungen zur Eingrenzung einer auffälligen Emission.

Bei geeigneter Sensorik ermöglicht der Verbund kooperative Peil- und Geolokalisierungsverfahren: Eine auffällige Emission kann aus mehreren Richtungen eingegrenzt werden, während weitere Plattformen das Seegebiet überwachen oder einen Kontakt optisch verifizieren.

From Signal to Situation

Ein durchgängiger Missionsablauf.

01

Detect

Funkaktivität, AIS, Bewegungen und weitere Sensordaten erfassen.

02

Correlate

Unabhängige Quellen zeitlich und räumlich miteinander verbinden.

03

Classify

Auffälligkeiten erkennen, priorisieren und operative Relevanz bewerten.

04

Verify

Elektronische Angaben durch optische oder weitere unabhängige Sensoren überprüfen.

05

Locate

Interessante Kontakte untersuchen und Signalquellen im Plattformverbund eingrenzen.

Maritime Applications

Gebaut für dynamische maritime Missionen.

01

Maritime Domain Awareness

Langandauernde, mobile Beobachtung von Schiffsverkehr, Seewegen und definierten Operationsgebieten.

02

AIS Verification

Abgleich elektronisch gemeldeter Positionen und Identitäten mit unabhängigen Beobachtungen aus der Luft.

03

RF Anomaly Investigation

Gezielte Untersuchung ungewöhnlicher oder unbekannter Funkaktivität durch eine schnell verlegbare Sensorplattform.

04

GNSS Interference Awareness

Erkennung und räumliche Untersuchung möglicher Jamming- und Spoofing-Ereignisse in Küsten- und Offshore-Gebieten.

05

Critical Infrastructure

Mobile Überwachung von Offshore-Anlagen, Kabelkorridoren, Energieinfrastruktur und sensiblen Seegebieten.

06

Cooperative Geolocation

Mehrere Plattformen unterstützen die räumliche Eingrenzung auffälliger Signalquellen aus unterschiedlichen Beobachtungspositionen.

Mission Ready

Welche maritime Situation möchten Sie sichtbar machen?

Die Plattform lässt sich auf unterschiedliche Sensorpakete, Einsatzräume und Missionsprofile zuschneiden. Sprechen wir über die gewünschte Abdeckung, Sensorik und Datenintegration.

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